Inspektion 45 Tage nach SadiS Operation bei Doc A.Li.

Heute war der Tag der 1. Inspektion im Diakonissenkrankenhaus Mannheim beim Oberarzt Lindner.
Habe die Inspektion ohne Beanstandungen absolviert und auch seit OP gute 13 kg abgenommen. Der Doc ist zu frieden mit mir.

Kleine Einstellungen muss ich noch ausprobieren, denn nach der OP bekomme ich natürliche Fehlzündungen, wenn ich z.B. Rührei, oder andere Eierspeisen zu mir nehme.
Ich merke auch sofort am Toilettengang, wenn ich etwas zu fettiges gegessen habe. Der Stuhlgang hatte mir auch Sorgen gemacht, da sich nach der SadiS Operation die Farbe des Stuhls wesentlich verändert hat. Diese Sorgen hat mir Doc Lindner aber heute genommen.

Verbotene und ungeeignete Medikamente

Nach einer Magenverkleinerung sind einige Medikamente ungeeignet, bzw. nicht mehr erlaubt.

Als erstes möchte ich klar stellen, das alles hier Erläuterte ohne Gewähr ist. Ich bin kein Arzt und will nur auf das Problem aufmerksam machen.

Das Problem ist, das NSAR (nicht steroidale Antirheumatika) bzw. NSAID (non steroidal anti inflammatory drugs) Medikamente die Magenschleimhaut angreifen und Magengeschwüre verursachen können.

NSAR sind Schmerzmittel mit einer entzündungshemmenden Komponente. Deshalb werden sie häufig in der Rheumatherapie eingesetzt. Formal werden sie von den ebenfalls anti entzündlich wirkenden Steroiden (Kortison) unterschieden, daher ihr Name.

Zu den NSAR gehören u.a.:

Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin u.v.a.)
Diclofenac
Flufenamin
Flurbiprofen
Ibuprofen
Indometacin
Ketoprofen
Mefenamin
Meloxicam
Naproxen
Piroxicam
Tenoxicam
Tiaprofensäure

Nicht vergessen, dass es auch viele Kombinationen von Aspirin mit Paracetamol gibt, die natürlich auch nicht genommen werden sollten: z. B. Neuralgin, Dismenol, Aktren Spezial, Thomapyrin,  olomo, ASS, Agrenon, Wick Medinait, uvm…

Die o.g. Medikamente sollten tunlichst vermieden werden, da sie im schlimmsten Fall zu Magenblutungen und übelsten Komplikationen führen können.

DIESES VERBOT GILT LEBENSLANG!

Stattdessen kann man folgende Medikamente verwenden:

  • Buscopan (Krampflösend) /Buscopan plus (Kombi mit Paracetamol)
  • Paracetamol (ben-u-ron)
  • Novalgin (Novaminsulfon, Metamizol)
  • Tramal (Tramadol)
  • Valeron (Tilidin)

Ungeeignete, unverträgliche Lebensmittel nach einer Schlauchmagenoperation

Da man im Netz keine konkreten Hinweise finden kann, welche Lebensmittel man nach einer Schlauchmagenoperation besser vermeiden sollte, werde ich hier nun eine Liste anfertigen, mit Lebensmittel, die für mich unverträglich sind.

Diese Liste zeigt nur meine eigenen Erfahrungen!
Jeder Schlauchmagen Patient muss selbst ausprobieren, welche Lebensmittel verträglich für ihn sind.

Unverträgliche Lebensmittel

Saucen und Dressings

  • Mayonnaise
  • Remoulade

Fleisch und Wurstsorten

  • Bauchfleisch
  • Steak (Rind und Schwein)
  • Sucuk (gewürzte Rohwurst aus Rind- oder Kalbfleisch)
  • Cevapcici
  • Salami
  • Lioner
  • Mortadella
  • Schweinebraten

Gewürze

  • Basilikum
  • Muskat
  • Knoblauch

Nudeln

  • Hartweizennudeln

Getränke

  • alkoholische Getränke
  • Getränke mit viel Kohlensäure (die meisten Schlauchmagen Patienten vertragen nach der Operation überhaupt keine Getränke mit Kohlensäure)

641 Tage nach Schlauchmagenoperation, 25 Tage nach SADI-S Operation

Heute haben wir Sonntag, den 16. September 2018, der zweite Schritt, die SADI-S Operation, liegt nun gute 3 Wochen zurück und seit dem 28. August bin ich schon wieder daheim.

Die SADI-S Operation ist wie die Schlauchmagen Operation ohne Komplikationen verlaufen, und ich war auch schon am ersten Tag Postoperativ mobil.
Wie soll es auch anders sein, denn das Diakonissenkrankenhaus Mannheim ist für seine meist Komplikationslosen Operationmethoden bis weit über die Grenzen von Baden-Württenberg bekannt.

Mittlerweile taste ich mich auch schon wieder an normales Essen heran, gestern Abend gab es zum Beispiel bei mir Heringsstipp mit Pellkartoffeln.
Von dem pürierten Essen habe ich mittlerweise die Nase voll, denn denn oft kommt die Nahrung beim Stuhlgang in dergleichen Form wieder raus.

Heute Mittag habe ich Reis mit Haschee gemacht, und heute Abend gibt es eine Kinderportion Pommes-Frites.

Mein physisches und geistiges Befinden ist bestens.

Was ist Dumping?

Schweres Dumping-Syndrom und rezidivierende Pankreatitis – Octreotid, Standard- oder Differentialtherapeutikum?

Autor: Dr. Gero Steimann, Reha-Zentrum Mölln, Klinik Föhrenkamp

Viele Patienten leiden nach Operationen, die die Anatomie des Magens verändern, wie nach Billroth- oder Whipple-Resektionen, unter dem Dumping-Syndrom. Hierunter versteht man eine sogenannte Sturzentleerung flüssiger und fester Nahrung vom Magen in den Dünndarm.

Unphysiologische Dehnung und Hyperosmolarität führt zu vasomoto-rischen Störungen, die man als Frühdumping bezeichnet. Vorschnelle Kohlehydrataufnahme mit überschießender Insulinausschüttung und Hypoglykämieattacken werden als Spätdumping bezeichnet. In Einzelfällen kann die Typ-Zuordnung schwierig sein oder es handelt sich um einen Mischtyp.

Das Syndrom kann sich mannigfaltig gestalten in Ausprägung und Intensität. Die Therapie richtet sich an der Beschwerdesymptomatik und dem Leidensdruck. In der Regel reichen Ernährungsempfehlungen, deren Umsetzung abhängig ist von der Schulung, Auffassungsgabe und Bereitschaft des Patienten. Darüber hinaus gibt es auch medikamentöse Hilfen, die als symptombezogene Ergänzung gedacht sind.

Ernährungsmedizinische Empfehlungen bestehen in der Gabe von vielen kleinen Mahlzeiten, Meidung von Getränken zu den Mahlzeiten, Gabe von komplexen Kohlehydraten und hypotonen zuckerfreien Getränken. Übliche medikamentöse Empfehlungen, jeweils im Off-Lable-Use, sind Anticholinergika, Betablocker, Sedativa, H2-Blocker und Acarbose.

Allerdings gibt es auch Einzelfälle, die eine mit diesen Verfahren kaum beeinflussbare, dramatische Symptomatik bieten, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung des gesamten Daseins führen.

Vor 14 Jahren wurde Octreotid als Behandlungsoption in kleinen Studien als wirksam beschrieben, insbesondere bezüglich der orthostatischen Komponente des Frühdumpings (Hasler et al.), allerdings bisher nur selten eingesetzt. Wirkprinzip sind eine Verbesserung der Hämodynamik, Orthostasereduzierung, eine Hemmung der Insulinfreisetzung und eine Hemmung von vasoaktiven und sekretionsfördernden Substanzen. Diese Mechanismen machen verständlich, dass sowohl Früh- als auch Spätdumping günstig beeinflusst werden.

Der Fall: Die Patientin leidet schon über 7 Jahre erheblich unter einer Dumping-Symptomatik nach einer BII-Magen-operation in Folge eines Ulkusleidens. Mit konventionellen Medikamenten und diätetischen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden kaum beeinflussen trotz guter Verständigkeit und motiviertem Engagement. Im Gegenteil, im Laufe der Zeit nehmen die Beschwerden zu, es entwickelt sich eine diabetische Stoffwechselstörung (mit Bedarfsinsulinbehand-lung) sowie eine rezidivierende Pankreatitis, die zu immer häufigeren Krankenhausaufnahmen führt.

Während des Rehabilitations-Verfahren konnte durch eine subkutane Octreotid-Therapie die Dumping-Symptomatik umgehend und nachhaltig unterbunden werden. Die niedrig gewählte Eingangsdosis erweist sich als ausreichend, auch im weiteren langfristigen Verlauf.

Gleichzeitig kommt es zu einer Normalisierung der gestörten diabetischen Stoffwechselstörung und einem Sistieren der chronisch rezidivierenden Pankreatitis, ohne dass diese Nebeneffekte vorher bewusst geplant oder in diesem Ausmaß vorherzusehen waren.

Im Off-lable-Use wird Octreotid bereits für die verschiedensten Indikationen in diversen medizinischen Teilgebieten verwendet. Auch in der gastroenterologischen Rehabilitation gibt es einige hilfreiche Einsatzmöglichkeiten, wobei Symptombekämpfung für den Patienten durchaus auch existenzielle Bedeutung erlangen kann (Kurzdarmsyndrom, CIPO, Pankreasfisteln).

Rehabilitation beschränkt sich nicht nur auf die pharmokologische Intervention, sondern beinhaltet rehabilitative Teamarbeit, insbesondere bezüglich Aufklärung und Ernährungsberatung: Welche Vorkenntnisse besitzt die Patientin, werden die Empfehlungen bereits umgesetzt, welcher Aufwand ist angemessen, wie ist der Benefit zu bewerten, wie wählt man geeignete Kandidaten aus?

Es handelt sich nicht um eine exotische Kasuistik, vielmehr lassen sich an einem Fall viele interessante Aspekte einer solchen Differentialtherapie ableiten. Der Fall zeigt darüber hinaus, wie Rehabilitation nur als Teil eines Netzwerkes funktionieren kann. Aber wie viel Aufwand ist gerechtfertigt für den Reha-Mediziner, zur Fortsetzung einer wirksamen, aber Off-Lable-Therapie? Darf sich der Reha-Mediziner damit begnügen, dem Patienten „nur“ zu zeigen, wie gut es ihm gehen könnte?

Im Herbst 2009 zeigt eine belgische Arbeit (Arts et al.), dass auch eine Langzeitapplikationsform von Octreotid eine gute Symptomkontrolle bietet, im Handling und Akzeptanz sogar deutliche Vorteile bietet. Die von uns angewendete sub-kutane Therapieform kommt aber mit einem Bruchteil der medikamentösen Dosis aus, lässt sich besser steuern und ist um ein Vielfaches günstiger. Wie lassen sich die verschiedenen Therapieformen bewerten? Soll man in Zukunft auf Rehabilitation verzichten und stattdessen jedem Dumping-Patienten die exorbitant teure LAR-Therapie „gönnen“?

Quellen

Hasler et al.: Mechanisms by which octreotide ameliorates symptoms in the dumping syndrome. Journal of Pharmacology, Vol.: 277, No. 3 (1996)
Riemann JF, Fischbach W, Galle PR, Mössner J: Postoperative Folgen und perioperative Ernährungsaspekte. Gastroenterologie, Thieme Verlag, S. 589 – 601 (2008)
Arts J et al.: Efficacy of the Long Acting Repeatable Formation of the Somatostatin Analogue Octreotide in Postoperative Dumping. Clinical Gatstroenterology and Hepatology, 7, S. 432-437 (2009)

Volkskrankheit Adipositas

Immer mehr Deutsche leiden an der Krankheit Adipositas.
Der Volksmund hat für dieses Krankheitsbild ganz unterschiedliche Bezeichnungen, von denen ‚Fettsucht‘ und ‚Fettleibigkeit‘ die wohl bekanntesten sind. Eindeutig ist dagegen die Definition für das, was die WHO (Weltgesundheitsorganisation) als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen dieses Jahrhunderts bezeichnet: Ab einen BMI von über 30 sprechen wir von Adipositas.

Was ist Adipositas?

Seit 1997 ist Adipositas als chronische Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung anerkannt. Sie wird durch ein starkes Übergewicht gekennzeichnet, das aus einer überdurchschnittlichen Vermehrung des Körperfettes resultiert. Gerade in den vergangenen Jahrzenten steigt die Anzahl der Betroffenen dramatisch an, so dass Mediziner bereits von einer Epidemie sprechen, welche die meisten Industrienationen, jedoch auch immer mehr Schwellenländer, vor enorme gesellschaftliche und finanzielle Herausforderungen stellt.
Viele der Betroffenen nennen fehlende Ausdauer und eine schnelle Ermüdung als erste Anzeichen dieses Krankheitsbildes. Auch Kurzatmigkeit, schnell eintretende Transpiration und Schmerzen in der Wirbelsäule werden vielfach als erste Anzeichen der Adipositas wahrgenommen.

Was ist der BMI?

Der Body-Mass-Index mit der Abkürzung „BMI“ ist eine Maßzahl für das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße. Seltenere Bezeichnungen sind „KMI“ (Körpermasseindex), „KMZ“ (Körpermassenzahl) und „Quetelet-Kaup-Index“. Weil der BMI mit einer sehr einfachen Formel ausgerechnet wird, ist er die gebräuchlichste Methode zur Ersteinschätzung des gewichtsbezogenen Gesundheitszustandes eines Menschen. Eventuell vorhandenes Über- oder Untergewicht kann schnell und einfach ermittelt werden.

Wie berechnet man den BMI?

Den BMI errechnen Sie, indem Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat teilen, also:

BMI = Körpergewicht : (Körpergröße)²

Demzufolge wird der BMI in der Maßeinheit kg/m² angegeben.

Es handelt sich um eine sehr einfache Formel, so dass Sie prinzipiell den BMI mit dem Taschenrechner ausrechnen können. Noch einfacher errechnen Sie den BMI aber mithilfe eines BMI-Rechners im Internet. Das hat zudem den Vorteil, dass der Wert gleich eingebettet und interpretiert wird: Sie geben einfach Ihr Gewicht und Ihre Größe ein und erhalten als Ergebnis nicht nur den BMI-Wert selbst, sondern auch eine Einschätzung, ob nach WHO-Klassifikation Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht, oder Adipositas vorliegt. Wenn Sie den BMI selbst errechnen, können Sie für diese Einschätzung ergänzend eine BMI-Tabelle zu Hilfe nehmen.

(c) www.BMI-Rechner.biz

Zur Veranschaulichung ein Beispiel:

Wenn Sie 80 Kilogramm wiegen und 1,80 Meter groß sind, teilen Sie zur Errechnung des BMI einfach 80 durch 1,80 x 1,80 (also 3,24). Das Ergebnis ist 24,69 kg/m2. Für einen erwachsenen Mann liegt ein BMI von unter 25 im Bereich des Normalgewichts.

Tipp: Wann sollten Sie sich wiegen?

Insbesondere wenn Sie langfristig Ihren BMI kontrollieren möchten, sollten Sie sich stets zur gleichen Tageszeit wiegen, um verlässliche Vergleichswerte zu erhalten. Der ideale Wiegezeitpunkt ist frühmorgens bei nüchternem Magen und entleerter Blase.

Wie hoch sollte der BMI sein?

Während weltweit die Verbreitung von Übergewicht zunimmt, zeigen die Medien gleichzeitig unrealistische Körperideale. So kann es durchaus schwerfallen, sich beim Blick in den Spiegel neutral wahrzunehmen oder anhand einer Kilogrammzahl auf der Waage einzuschätzen, ob das eigene Gewicht „normal“ und gesund ist. Dann sind der BMI und die Einteilung in Gewichtsklassifikationen ein guter Maßstab, um das Gewicht grob zu beurteilen. Der Auswertung des BMI liegt dabei die Adipositas-Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugrunde:

Untergewicht:
Ein BMI-Wert von unter 19 kg/m2 deutet auf Untergewicht hin. Starkes Untergewicht beginnt bei Werten unter 16 kg/m2. Ein BMI ab 14 kg/m2 ist lebensbedrohlich.

Normalgewicht:
BMI-Werte zwischen 18,5 und 24,99 kg/m2 kennzeichnen den Normbereich und damit das gesundheitlich unbedenkliche Idealgewicht.

Übergewicht:
Ab einem BMI von 25 kg/m2 gilt ein Mensch als übergewichtig. Ab 30 kg/m2 spricht man gemäß der BMI-Skala von Adipositas, ab 40 kg/m2 von starker Adipositas.

Der BMI sollte grob gesagt also möglichst im Bereich zwischen 18,5 und 24,99 kg/m2 liegen. Genauere Auswertungen beziehen allerdings das Geschlecht und Alter der jeweiligen Person mit ein. Und auch dann bleibt der BMI ein grober Richtwert – weil weitere Faktoren wie die Körperproportionen und die Muskelmasse ebenfalls eine Rolle spielen, aber durch die BMI-Formel nicht berücksichtigt werden.

Der BMI bei Frauen vs. Männern

Der BMI-Wert selbst wird für Männer und Frauen gleich berechnet. Bei der Interpretation des Wertes spielt das Geschlecht allerdings eine wichtige Rolle. Kurz gesagt müssen Frauen für jede Klassifikation eigentlich etwas niedrigere BMI-Werte erreichen als Männer. Dies hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen – einer davon ist die unterschiedliche Muskelmasse:

Statistisch gesehen besteht der Körper eines Mannes zu etwa 40 Prozent aus Muskeln, der Körper einer Frau nur zu etwa 15 bis 25 Prozent. Das liegt zum einen daran, dass erwachsene Männer meist einen mindestens zehnmal höheren Testosteron-Spiegel haben als Frauen und so leichter Muskeln aufbauen können. Zum anderen ist ein höherer Fettanteil bei Frauen evolutionsbedingt: Als Reserve für Schwangerschaft und Stillzeit lagert sich mehr Fett im Unterhautgewebe an Brust, Hüften und Po ab. Zwar wiegt ein Kilogramm Muskeln selbstverständlich genauso viel wie ein Kilogramm Fett. Doch ist bei höherem Muskel-Anteil auch ein höheres Gewicht „normal“ und gesundheitlich unbedenklich.

In vielen BMI-Tabellen und Rechnern wird daher das Geschlecht mit einbezogen. Während dann zum Beispiel ein normaler BMI bei Männern zwischen 20 und 25 kg/m² liegt, braucht eine Frau einen BMI zwischen 19 bis 24 kg/m², damit Normalgewicht vorliegt.

Quelle: www.bmi-rechner.biz

 

Einschränkungen und Behinderungen

150 kg Übergewicht machen sich im persönlichen Leben sehr bemerkbar.
Persönlichen Folgen, die meinen Alltag prägten und zur Zeit auch noch prägen:

  • Bereits nach kurzen Laufstrecken und/oder Anstrengungen (z. B. Treppen steigen) hatte ich extreme Kurzatmigkeit. So war ein Spaziergang im Ort nach ein paar Minuten und ca.  500 Metern für mich erledigt.
  • Besuche von Restaurants, oder öffentlichen Einrichtungen sind mir sehr peinlich, da ich nicht in die Stühle passe, oder ich den Tisch verrücken muß, weil ich nicht zwischen Bank und Tisch passe.
  • Fahrten mit einem Linienbus sind für mich der Horror, da die Sitzplätze meist zu schmal sind und ich 2 Plätze einnehmen muß. Durch die anderen Fahrgäste wird man oft von oben bis unten gemustert und verspottet.
  • Socken anziehen ist nur mit großer Anstrengung möglich, da ich kaum mit meinen Händen an die Füße komme.
  • Schuhe zubinden, sehr schwer möglich.
  • Oft stoße ich auch bei der Körperhygiene an meine Grenzen.
  • Kleidung kaufen ist mehr als Frust, da es meine Übergrößen nicht von der Stange gibt und auch sehr teuer sind.
  • Menschen , die ich lange Zeit nicht gesehen habe, möchte ich auch gar nicht sehen, da ich seit dem letzte Gegenüber so sehr zugenommen habe, und es mir peinlich wäre.

Meine Klinik

Diakonissenkrankenhaus Mannheim

Ich persönlich habe mich für diese Klinik, dem Diakonissenkrankenhaus in Mannheim entschieden, da ich wegen meiner Schilddrüsen Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis im Stoffwechselzentrum Rhein-Pfalz, welches sich im gleichen Gebäude befindet, ambulant behandelt werde.
Durch die mich betreuuenden Ärzte im Stoffwechselzentrum Rhein-Pfalz habe ich Kenntnis von der Fachkompetenz der Chirurgen im Adipositaszentrum des Diakonissenkrankenhaus Mannheim bekommen.

Oberarzt André Lindner und sein Adipositasteam im Zentrum für Viszeralmedizin bietet für Betroffene eine ausführliche Diagnostik und Beratung. In seinem interdisziplinären Team erarbeiten Chirurgen, Internisten, Diabetologen, Psychologen und Ernährungsberater für jeden einzelnen Patienten die optimale Therapie.

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Adipositaszentrum im Diakonissenkrankenhaus Mannheim

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Adipositaszentrum im Diakonissenkrankenhaus Mannheim 49.464213, 8.471304 Diakonissenkrankenhaus Mannheim Adipositaszentrum Speyerer Str. 91-93 68163 Mannheim Adipositassprechstunde: OA André Lindner Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Donnerstag: 9:00 - 11:00 Uhr Tel.: 0621 8102-3069 Um Anmeldung wird gebeten.

Adipositassprechstunde:

Oberarzt André Lindner
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
montags und mittwochs: 9:00 – 11:00 Uhr
Tel.: 0621 8102-3069

Sekretariat
Tel.: 0621 8102-3001

Hier findet ein erstes Gespräch und die Festlegung der weiteren Vorgehensweise statt.
Um Anmeldung wird gebeten.