Der Kostaufbau nach einer Schlauchmagenoperation

Der Kostaufbau nach einer Schlauchmagenoperation im Überblick.

Wie geht der Kostaufbau von statten?

In den ersten zwei Tagen nach der Schlauchmagenoperation gibt es nur begrenzte Flüssigkeitsmengen zu Trinken (maximal 0,2 l Stilles Mineralwasser) und keinerlei Nahrung. Die große Klammernaht am Magen muss erst anheilen, bevor sie zu stark belastet wird. Vollends abgeheilt ist sie mit ca. 3 Monaten.

Nach drei Tagen folgt dann zunächst erstmal der “Breischluck”.  Das heißt, man muß während man durchleuchtet wird eine nicht sehr leckere Anisschmeckende Flüssigkeit schlucken.
Fällt dieser “Breischluck” positiv aus, bekommt man im Diakonissenkrankenhaus Mannheim drei verschiedene sehr kleine Portionen an Nahrung, z. B. 80 g Brühe, 60 g Pudding und 60 g  Magerjoghurt, oder Magerquark.
Zunächst wird man aber nur maximal 4 Teelöffel  der Nahrung aufnehmen können.
Sobald sich das erste Anzeichen von Sättigung breit macht, heißt es: Sofort aufhören zu essen! Wenn man Diese nicht tut, dann wird es oftmals mit Erbrechen quittiert.

Der Flüssigkost schließt sich eine Breiphase an, bei der der Magen wieder langsam an feste Kost gewöhnt wird. Kalorienarme, fettarme, eiweißreiche und vor allem weiche Speisen sind hier gefragt